One World, One Future
Weil jedes Kind eine Chance verdient
Sambia. Ein Land voller Leben, Farben und Träume. Und eines der ärmsten der Welt. Wir sind hier, weil Bildung der einzige Weg heraus aus dem Kreislauf der Armut ist.
Sambia ist ein Land im südlichen Afrika, flächenmäßig etwa so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen – aber mit nur rund 22 Millionen Menschen. Viele leben auf dem Land, in Dörfern, die oft weit von der nächsten Stadt entfernt liegen. Die Böden sind fruchtbar, die Natur ist außergewöhnlich. Und doch gehört Sambia zu den 10 ärmsten Ländern der Welt.
Die Gründe dafür sind vielschichtig: eine Wirtschaft, die stark von Kupferexporten abhängt und wenig Spielraum lässt, wenn Preise fallen; eine Infrastruktur, die außerhalb der Städte vielerorts schwach ausgebaut ist; und eine Gesundheitsversorgung, die für viele Menschen nur schwer erreichbar ist. Hinzu kommen die langfristigen Folgen der HIV-Epidemie, die Familien belastet, Kinder zu Waisen gemacht und vielen von ihnen stabile Unterstützung genommen hat. Rund 45 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Sambia ist ein junges Land – mit vielen Kindern, aber oft zu wenig Möglichkeiten, ihnen gute Zukunftschancen zu eröffnen.
All das wirkt sich direkt auf Bildung aus. Schule gibt es vielerorts – aber der Weg dorthin ist oft viele Kilometer lang, Lernmaterial fehlt, Familien können Hefte oder Schuluniformen nicht immer bezahlen. Und selbst wenn Kinder regelmäßig am Unterricht teilnehmen, sind die Bedingungen oft schwierig: undichte Dächer, zu wenige oder kaputte Schulbänke, fehlende Sanitäranlagen oder Lehrkräfte, die wegen der abgelegenen Lage nur schwer gehalten werden können. So wird Bildung nicht automatisch zur Selbstverständlichkeit, sondern bleibt für viele Kinder eine tägliche Herausforderung.
Das ist Alltag für Hunderttausende Kinder in Sambia. Hier setzen wir an. Nicht mit großen Versprechen, sondern mit konkreter Arbeit vor Ort – gemeinsam mit Lehrern, Elternkomitees und den Gemeinden selbst.
„Manche Kinder nehmen den langen Schulweg nur auf sich, weil es dort eine warme Mahlzeit gibt."
Was Schule hier bedeutet
Hürden, die Kindern die Zukunft nehmen
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🏚️ Kaputte Gebäude
Undichte Dächer, fehlende Fenster, keine Möbel. Lernen unter solchen Bedingungen ist kaum möglich – erst recht nicht in der Regenzeit.
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🌳 Kein Gebäude
In abgelegenen Dörfern findet Unterricht unter freiem Himmel oder in Notzelten statt. Wenn es regnet, fällt die Schule einfach aus.
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🚶 Lehrermangel
Viele Schulen liegen so abgeschieden, dass Lehrer schlicht nicht hinziehen. Oft reicht ein einziges Lehrerhaus, um das zu ändern.
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📚 Fehlende Materialien
Ohne Bücher, Hefte oder Stifte können Schülerinnen und Schüler kaum mitschreiben, geschweige denn zuhause üben.
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🍽️ Hunger
Wer hungrig ist, kann nicht lernen. Schulküchen sind hier kein Luxus – sie sind der Grund, warum viele Kinder überhaupt erstmal kommen. Für manche ist das Mittagessen die einzige Mahlzeit des Tages.
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🚽 Fehlende Sanitäranlagen
Wo es keine Toiletten gibt, bleiben vor allem Mädchen zuhause – aus Scham, aus Unsicherheit. Sanitäranlagen sind keine Komfortfrage, sondern eine Frage der Teilhabe.
Lesen, Schreiben und Rechnen für die Unabhängigkeit
Erwachsene nicht vergessen
Viele Eltern konnten selbst nie richtig lesen oder schreiben lernen. Armut vererbt sich – aber dieser Kreislauf lässt sich unterbrechen. Deshalb arbeiten wir nicht nur mit Kindern, sondern auch mit ihren Familien und Gemeinden.
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📖 Alphabetisierung
Lesen, Schreiben, Rechnen – wer diese Grundlagen beherrscht, kann selbst Entscheidungen treffen und für seine Familie sorgen.
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🌱 Nachhaltige Landwirtschaft
Schulungen in nachhaltiger Anbaumethoden und Einkommensgenerierung helfen Familien, sich langfristig selbst zu versorgen.
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🤝 Gemeinschaften sensibilisieren
Wir stärken das Bewusstsein für Bildung, Gesundheit und Gleichberechtigung – damit Veränderung von innen heraus entsteht.
Verschiedenste Bilder
Eindrücke aus Sambia